Selbsternte: Wildkräuter von April bis Oktober bei LANDSPROSSE

-schubertSie möchten gern essbare Wild- und/oder Heilkräuter selbst sammeln, es stehen Ihnen aber keine geeigneten Flächen zur Verfügung? Unsere biologisch bewirtschafteten Felder bieten eine Vielzahl an natürlich gewachsenen Acker- und Wiesenkräutern, die Sie selbst  von April bis Oktober ernten können. Allerdings müssen Sie sich vorher eigenständig  mit den Pflanzen, ihrer Bestimmung und Verwendung  vertraut machen. Eine Haftung dafür kann von uns nicht übernommen werden. Ebenso ist eine Beratung zu den Pflanzen und ihrer Verwendung in diesem Rahmen nicht möglich, dafür besuchen Sie bitte unsere zahlreichen Veranstaltungen.

Bringen Sie sich bitte geeignete Behältnisse, wie Körbchen etc und eine Schere mit.

Beispiele für Erntegut, dass Sie auf unseren Flächen finden können, sind: Löwenzahn, Gundermann, Taubnesselblüten, Brennnessel, Spitzwegerich, Vogelmiere, Kamille, Hirtentäschel, Schafgarbe, Sauerampfer, Gänsefingerkraut, Braunelle, Erdrauch, Frauenmantel, Habichtskraut, Pimpinelle, Labkraut, Dost, Nelkenwurz, Klee, Girsch, Gänsefuss und viele Andere…Im April ist der Sauerampfer jung und schmackhaft, er ist sehr  geeignet für die „Grüne Soße“oder eine Sauerampfer Suppe. Löwenzahnknospen stehen im Mai für eine kurze Zeit in großer Menge zur Verfügung. Sie lassen sich ähnlich wie Kapern einlegen oder auch als Gemüse nutzen. Schon zu spät? Dann wird es möglicherweise ein Löwenzahnblütensirup,  den Sie aus den geöffneten Blüten zubereiten. Die noch unreifen Samenstände des Spitzwegerich könnten  ein unerwartetes Pilzaroma in ihre Küche bringen.

Die Einweisung  zu den  Flächen und der Verkauf des Sammelpasses erfolgt nach Anmeldung (gern per E-Mail) ausschließlich Freitags, 16.00 Uhr auf dem Hof LANDSPROSSE

Kosten Sammelpass: 10,- Euro pro Person, Kinder bis zum Schuleintritt kostenfrei
Sammelzeit: April – Oktober, nur freitags: 16.00 Uhr, Menge unbegrenzt

Wildkräuter Kochkurs

brunch_00Sie möchten in gemütlicher kleiner Runde von 8 bis 10 Personen am Holzofen, fernab vom Alltag und doch ganz in Ihrer Nähe sitzen und ein Wildkräuter- Menü genießen? Dann bringen Sie ihre Freunde einfach mit zum Wildkräuter-Kochkurs, in der Wohnküche eines 200 Jahre alten Bauernhauses. Gemeinsam zaubern Sie ein 3 Gänge Menü aus regionalen Zutaten, unter Verwendung der im Garten noch vorhandenen Wildkräuter. Bei der Bestellung können Sie zwischen einer einem vegetarischen, Menü*oder einem mit Fleischbeilage*** wählen.

Diese  Veranstaltung findet nur im Dezember und nur für geschlossene  Gruppen, zum Beispiel als Weihnachtsfeier statt. Gruppenanmeldungen  sind  für folgende Termine möglich: 01.12.2020,02.12.2020,03.12.2020,04.12.2020  jeweils  17.00 Uhr 

Preis :pro Gruppe (8-10 Personen) 300,00 Euro*

Hinweis:
Der Hof LANDSPROSSE ist ein Wildkräuterhof, auf dem auch Mitmachangebote in kleiner geschlossener Runde stattfinden. Er ist jedoch keine öffentliche Gastronomieeinrichtung.

*Menü inkl. aller alkoholfreien Getränke
**Preise inkl. 19% MwSt

Wildkräutergartenführung mit Brunch

Exif_JPEG_PICTUREEin  gedeckter Tisch erwartet Sie zum Brunch in unserem LANDSPROSSE Kräutergewölbe. Alles Essbare,  aus dem Garten, kommt auf den Tisch, natürlich und frisch zubereitet. Vorher ist allerdings ein wenig Hand- und Kopfarbeit  der Teilnehmer gefragt: Darf dieses ‚Unkraut‘ auch in den Salat ? Wir sammeln gemeinsam, was später auf den Tisch stehen wird.
Bis zu 25 Personen haben im Kräutergewölbe, dem ehemaligen Kuhstall des 200 Jahre alten Bauernhauses, Platz. Genießen Sie  Wildkräutersalat und Garnsdorfer grüne Suppe, Bärlauchrösti, Couscous mit Wiesenkümmel oder ein Mahoniendessert. Die Speisenauswahl bietet für jeden Geschmack etwas und ändert sich je nach Erntesaison.

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Ab sofort: Wildkräuter-Saatgut im Hofverkauf

Sie sind auf der Suche nach Saatgut für Ihren Natur- oder Permakulturgarten?
Dann haben wir ein neues Angebot für Sie!
Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, immer Samstags, jeweils vor und nach dem Wildkräuter Brunch, in unserem Hofverkauf neben selbst geernteten Gartenschätzen  auch Saatgut der Firmen Dreschflegel und Bingenheim zu erwerben. Kräutertöpfe der Firma Blu vervollständigen das Angebot.
Bereichern Sie Ihren Garten und Tisch durch vielfältige Pflanzen aus biologischem Anbau.

Weitere Informationen zu unserem Wildkräuter Brunch finden Sie hier.

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“ Wildpflanzen für die Winterzeit „

Vortrag zum Thema: „Wildpflanzen als Tee und Süßungsmittel wie Zucker und Honig“

Besprochen werden gebräuchliche und unbekannte getrocknete Kräuter  und ihre Anwendung als Tee.

 

Der Bogen wird gespannt von handelsüblichen Fertigmischungen über die Verwendung von Wildkräutern und Wurzeln bis zu den Süßungsmitteln, wie Birkenzucker und Süßkraut. Dazu gibt es verschiedene wärmende Teearten, zum Beispiel: Zitronenverbene,Tee vom Kaugummistrauch oder Tee von fermentierten Brombeerblätter zum ausprobieren. Tee kann wie altes Papier schmecken, aber auch wie ein guter Wein mit einem großen Geschmacksbogen. Pflanzenlimonade können wir allen Menschen zubereiten, denen allein das Wort „Tee“ schon zu gesund klingt. Im Holzofen der alten Bauernhofküche prasselt das Feuer und der Blick geht über die Teetasse in den Naturgarten hinaus, Entschleunigung setzt ein.

Ort : Hof LANDSPROSSE

Garnsdorfer Hauptstraße 42

09244 Lichtenau

Wildkräutersalat mit Blüten

Einen bunten Frühlingswildkräutersalat zu sammeln ist  im Mai die beste Gelegenheit:

Sammle je einen Handvoll ganz kleine Blätter von Giersch, Vogelmiere, Pimpinelle, Wegerich,Labkraut und  Löwenzahn. Dazu Blüten vom Gänsebülmchen, Veilchen oder Lungenkraut. Um den feinen Geschmack der Kräuter zu unterstreichen nimm ein, zwei Teelöffel kaltgepresstes Öl und vermische es mit einigen Spritzern Zitrone. Erst kurz vor dem Essen werden Dressing und Wildkräuter vermischt, sonst fällt der Salat zu schnell in sich zusammen.

Wildkräuterspaziergang im Chemnitztal

spaziergang_an_der_chemnitz__sonja_schulze_Die Chemnitz ist ein kleiner Fluß am Fuß des Erzgebirges. In der Umgebung und im Uferbereich der Windungen und Mäander finden wir viele Pflanzen und Kräuter, die in unserer Kulturlandschaft und unseren Gärten bereits nur noch sehr selten zu finden sind, die für unsere Vorfahren aber durchaus eine alltägliche Nahrungsquelle darstellten.
Finden Sie auf einem ca. einstündigen Spaziergang einige unserer essbaren Wildpflanzen, wie Knoblauchrauke, Wildrhabarber oder Scharbockskraut und hören Sie, wie man sie in der Küche verwendet.

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